Porträt

Das Institut der pcaSuisse

  • ist ein Kompetenz-Zentrum für Beziehung und Gesprächsführung
  • ist seit 40 Jahren ein renommiertes und anerkanntes Institut.
  • basiert auf dem ressourcenorientierten Menschenbild der humanistischen Psychologie
  • ist wissenschaftlich fundiert
  • lehrt in einer persönlichen, menschlich warmen Atmosphäre
  • ist offen für Anliegen ihrer Kunden
  • ist EDUQUA zertifiziert und einem hohen Qualitätsstandard verpflichtet.


Die personzentrierte Haltung

  • stellt die ganze Person in den Mittelpunkt und vertraut auf ihre Fähigkeiten und Ressourcen
  • verzichtet daher bewusst auf »Expertenhaltung«, »Techniken« und »Rezepte«
  • ist ein Weg, Persönlichkeitsentwicklung durch Beziehung von Person zu Person zu fördern
  • kurz gefasst von Peter F. Schmid †, dem kürzlich verstorbenen Wegbereiter des Personzentrierten Ansatzes in Europa                 


Unser Fortbildungsangebot


Unsere Weiterbildungsangebote

  • Master of Advanced Studies in Personzentrierter Psychotherapie
    Die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG)  akkreditierte "Weiterbildung in Personzentrierter Psychotherapie nach C. Rogers, pcaSuisse" wird in Zusammenarbeit mit der Universität Basel als "MAS of Advanced Studies in Personzentrierter Psychotherapie" durchgeführt und führt zum pcaSuisse Zertifikat, der eidgenössischen Urkunde und dem Master-Diplom.
  • Personzentrierte Beratung
    Die Weiterbildung Personzentrierte Beratung wird unter Einhaltung der Richtlinien der SGfB durchgeführt. Sie führt zum dipl. Personzentrierten Berater*in  oder (mittels HFP) zum Abschluss „eidg. Dipl. Berater*in im psychosozialen Bereich

    Qualität
    In unseren Weiterbildungen sorgen wir für die Kompatibilität mit den geltenden Anforderungen der Eidgenossenschaft (BAG), der Berufsverbände und den einschlägigen Qualitätsstandards.

Der Personzentrierte Ansatz, gelesen bei Peter F. Schmid †


Carl Rogers (1902 - 1987), Begründer des Personzentrierten Ansatzes, setzte einen bis heute revolutionären Impuls für Denken und Handeln im zwischenmenschlichen Bereich: Keiner weiß besser, was ihm gut tut und für ihn notwendig ist, als der Betroffene selbst. Wir können einander also nicht beibringen, was für unsere Entwicklung förderlich und für unsere Probleme hilfreich ist. Nicht mit noch so ausgeklügelten Techniken. Aber wir können einander dabei unterstützen, es selbst herauszufinden.

Der Ansatz geht davon aus, dass jeder Mensch die Fähigkeit besitzt, sich konstruktiv zu entwickeln und selbstverantwortlich seine Probleme zu lösen. Vorausgesetzt, die Person erfährt sich in Beziehungen, in denen es ihr möglich ist, sich so zu zeigen und »die zu sein, die sie in Wahrheit ist«. Und dabei mehr von ihren Möglichkeiten und Fähigkeiten zu entdecken.

Die größte Herausforderung für solche Beziehungen: Nicht Methoden und Techniken, sondern einzig die Beziehung von Person zu Person zählt. Nicht »Experten« sind gefragt, sondern feinfühlige und authentische Menschen. Nicht »Helfer«, die sich anmaßen, es besser als andere zu wissen und daher Ratschläge geben zu können, sondern Menschen, die bereit sind, sich ganz auf die Welt eines anderen einzulassen, die versuchen, ihn zu verstehen und zu begleiten, und die dabei selbst bleiben, was sie sind: suchende, verletzliche, um das Gelingen des eigenen Lebens ringende Mitmenschen.

Psychotherapie, Beratung, Gruppenarbeit, Sozialarbeit, Pädagogik, Seelsorge, der Gesundheitsbereich, Wirtschaft, Politik und Kultur sind nur einige Beispiele für Gebiete, auf denen weltweit personzentriert gearbeitet wird. Er ist eine der wissenschaftlich - praktisch wie theoretisch - besterforschten sozialpsychologischen Vorgangsweisen und hat auch andere Verfahren wesentlich beeinflusst. Die mit Abstand größte Zahl von PsychotherapeutInnen in den deutschsprachigen Ländern arbeitet nach dem Personzentrierten Ansatz. Und: Personzentriert arbeiten heißt nicht, nur »Gesprächstherapie« zu machen; personzentrierte Beziehungen schließen